Die Versorgung chronischer Wunden ist ein großes Problem des öffentlichen Gesundheitssystems, weil zahlreiche Menschen betroffen sind und das aktuelle Angebot an Produkten der modernen Wundversorgung nicht immer zufriedenstellend ist. Die wissenschaftliche Forschung muss daher die Entwicklung von neuen innovativen Produkten vorantreiben, um den Komfort und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
Hervé Le Lous, Alleinaktionär der Laboratoires URGO, hat die Stiftung Fondation Le Lous gegründet, um die wissenschaftliche Forschung in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Gesundheitssystems, darunter auch im Bereich der modernen Wundversorgung, voranzutreiben und dem medizinischen Fachpersonal zu ermöglichen, noch effizientere Behandlungs- und Pflegemethoden zu entwickeln.
Im Jahr 2009 finanziert die Stiftung Fondation Le Lous daher Forschungspreise für die Bereiche Medizin und Pflege in Deutschland, um innovative Projekte von Medizinern und Pflegefachkräften zu belohnen. Medizinische Fachkräfte, die sich für diese Forschungspreise interessieren, können sich bis zum 31. Januar 2009 bewerben.
Nachfolgend finden Sie alle detaillierten Informationen zu den Forschungspreisen der Stiftung Fondation Le Lous.
Schwierige Wundsituationen, die z.B. als Folge einer Infektion oder auch durch andere Grunderkrankungen entstehen können, stellen aus medizinischer und pflegerischer Sicht eine ganz besondere Herausforderung dar.
Mit dem Forschungspreis Medizin sollen herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet werden, die zum Themengebiet „Schwierige Wundsituationen und Risikokonstellationen, die sich aufgrund von Infektionen oder Chronifizierung ergeben“, erstellt wurden.
Der Forschungspreis Pflege prämiert herausragende Arbeiten und Projekte mit pflegerischem Schwerpunkt aus dem Gebiet der modernen Wundversorgung. Der Fokus soll dabei auf innovativen und wegweisenden pflegerischen Konzepten in der Versorgung von Menschen mit solchen schwierigen Wundsituationen liegen. Das gilt insbesondere für die Entwicklung und Durchführung der notwendigen Qualitätsstandards für ein optimiertes Wundmanagement.
Bitte beachten Sie die detaillierten Autorenhinweise zum Forschungspreis
Der Forschungspreis Medizin/Pflege auf einen Blick:
Teilnehmen können Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete sowie Doktoranden der Medizin.
Teilnehmen können alle examinierten Pflegefachkräfte und Pflegewissenschaftler.
Eingereicht werden können alle Arbeiten zum angegebenen Schwerpunktthema.
Der späteste Abgabetermin für die Einreichung der Arbeiten ist der 31. Januar 2009. Verbindlich gültig ist der Poststempel.
Die Arbeiten sind auf dem Postweg in Papierform und digital auf CD bzw. USB-Stick einzureichen (bitte Autorenhinweise beachten).
Die Einreichung erfolgt bei nachstehender Adresse:
URGO GmbH
Forschungspreis der Stiftung Fondation Le Lous
Justus-von-Liebig-Straße 16
66280 Sulzbach
Es werden nur Arbeiten angenommen, die auf eigenständig erhobenen Daten basieren (keine Übersichtsarbeiten, keine Literaturauswertungen).
Bereits publizierte Arbeiten können ebenso eingereicht werden, wie zur Publikation anstehende oder für den Forschungspreis angefertigte Arbeiten.
Die Arbeiten dürfen nicht älter sein als aus dem Jahr 2007.
Es werden nur Arbeiten aus dem deutschsprachigen Raum (D/A/CH) akzeptiert.
Der Manuskripttext der Arbeit ist nach folgender Gliederung zu verfassen:
maximal 20 Seiten Textmanuskript (engl. oder deutsch) zuzüglich Abbildungen/Tabellen/Legenden plus 2 Seiten zusammenfassendes Abstract (s. Kurzzusammenfassung).
mit der Arbeit ist eine strukturierte deutschsprachige Zusammenfassung mit einem max. Umfang von 2 Seiten abzugeben (auf gesonderten Blättern).
Auch bei Einreichung von bereits veröffentlichten Publikationen (z.B. Sonderdruck) ist die zusätzliche Abgabe dieser deutschsprachigen Kurzzusammenfassung obligat.
Mit der Arbeit ist ein Lebenslauf des Antrag stellenden Autors einzureichen
Zeilenabstand: 1,5fach, im Blocksatz
Schriftgröße 12 Punkt
Manuskriptausdruck: 1,5-zeilig, 3cm Rand beidseits
Seitennummerierung: fortlaufend
Standardschrift: Times New Roman, Arial, Helvetica
Die zugehörigen Stellen für die Abbildungen und Tabellen sind im Manuskript anzugeben.
Titelseite mit Titel der Arbeit, Name(n) des Autors (der Autoren) sowie der Klinik oder Einrichtung, in der die Arbeit verfasst wurde.
Am Ende der Titelseite vollständige Adresse des einreichenden Autors angeben.
Abbildungen und Tabellen auf separaten Seiten, nicht im fortlaufenden Text.
Jede Abbildung muss eindeutig nummeriert und durch die Legende erklärt werden.
Jede Tabelle soll aus sich selbst heraus verständlich sein. Alle Erklärungen, die zum Verständnis der Tabelle notwendig sind, sollen durch die Beschriftung der Tabelle sowie in der Legende erfolgen. Die einzelne Tabelle muss die entsprechende Legende enthalten.
Literaturverweise werden nach ihrer Reihenfolge im Text durchnummeriert. Im Text erscheinen die Verweiszahlen in Klammern. Am Ende der Arbeit werden die Literaturstellen in dieser Reihenfolge aufgeführt und zitiert. Alle im Literaturverzeichnis verwendeten Zitate sind auch im Text an der entsprechenden Stelle anzuführen.
Es ist eine für wissenschaftliche Arbeiten übliche Zitierweise einheitlich zu verwenden.
Etwaige Interessenskonflikte (conflicts of interests) sind am Ende der Arbeit vollständig anzugeben.
In 1facher Ausfertigung, d.h. einen Ausdruck des Manuskripts inkl. Abbildungen und Grafiken sowie in digitaler Form auf CD-R oder USB-Stick.
Bitte möglichst verbreitete Textverarbeitungsprogramme verwenden. Folgende Dateitypen werden angenommen:
pdf, doc, rtf, odt, xml, docx.
Abbildungen und Grafiken als separate Dateien abspeichern.
Folgende Experten bilden die unabhängige Jury, die für die Bewertung der eingereichten Arbeiten zum Forschungspreis Medizin & Pflege ausgewählt wurde:
Prophylaxe und Therapie des Dekubitus, Chronische Wunden, Wundmanagement, Wundbeurteilung, Hygiene, Dokumentation Dermatologische Pflege, Phlebologische Pflege, Kompressionstherapie
Verbesserung der Aus- und Fortbildung von Pflegekräften. Dabei ist ein wichtiger Bereich die Pflege von Menschen mit chronischen Wunden.
Beratung und Schulung von Betroffenen und deren Angehörige
Berufsgruppen übergreifende Zusammenarbeit zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden.
Ultraschalldiagnostik der Haut, Subcutis incl. subcutaner Lymphknoten
Operative Dermatologie und Wundtherapie